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Im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse gab Jurymitglied Thilo von Debschitz die Preisträger des MfG-Award 2014 bekannt, die aus der Hand von Wolfgang Poppen (Präsident des Bundesverbandes Druck und Medien) ihre Auszeichnungen entgegennahmen.

Kategorie „Raffinesse“
1. Preis: Verlag H. Schmidt, Mainz (To Do – die neue Rolle der Gestaltung)
2. Preis: Studio Maven, Berlin (Magazin Œ, Ausgabe Nr. 6)
3. Preis: Kochan & Partner, München (Einladungsflyer zur 59. TDC-Show)

Wolfgang Poppen mit Prof. Florian Pfeffer und seinen Verlegern Bertram und Karin Schmidt-Friderichs (1. Preis, Kategorie „Raffinesse“)

Kategorie „Vereinfachung“
1. Preis: Heine Warnecke Design, Hannover (Flavor Ingredients Compendium)
2. Preis: jäger & jäger, Überlingen (Moormann Vol. 3/2)
3. Preis: JUNO, Hamburg (Das Geschäft meines Lebens)

Wolfgang Poppen, Dirk Heine (1. Preis, Kategorie „Vereinfachung“)

Kategorie „Emotion“
1. Preis: Brumjak Büro für Gestaltung, Berlin (100 Schwarz-Weiß-Plakate)
2. Preis: Fliegende Teilchen, Berlin (Kleider in Bewegung. Mode im Film)
3. Preis: designgruppe koop, Rückholz (Werkbuch Schreinerei Freudig)

Boris Brumjak (1. Preis, Kategorie „Emotion“), Wolfgang Poppen

Kategorie „Debütanten“
Förderpreis: Anna Alexander, Mainz (Ein Eis bis ich erb)
1. Preis: Evelyn Solinski, Kiel (Das Sein und das Nichts)
2. Preis: Redaktionsteam komma, Mannheim (Magazin komma, Ausgabe Nr. 12)
2. Preis: Redaktionsteam komma, Mannheim (Magazin komma, Ausgabe Nr. 13)
2. Preis: Redaktionsteam komma, Mannheim (Magazin komma, Ausgabe Nr. 14)
3. Preis: Redaktionsteam der HAW, Hamburg (Magazin LUKS, Ausgabe Nr. 3)

Wolfgang Poppen und Anna Alexander (Förderpreis, Kategorie „Debütanten“)

In den Kategorien „Individualität“ und „Umweltbewusstsein“ wurden keine Preise vergeben.

Die Einsendefrist für den MfG-Award 2014 ist abgelaufen; im September fand die Jurierung statt, um die besten Druckerzeugnisse durch den renommierten Wettbewerb des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) zu identifizieren. Bei der Preisverleihung am 9. Oktober 2014 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse werden sämtliche Finalistenarbeiten in Wort und Bild präsentiert. Die Preisverleihung erfolgt durch Wolfgang Poppen, Präsident des bvdm. Der Eintritt zur Frankfurter Buchmesse ist für Finalisten kostenfrei.

Im deutschsprachigen Raum gilt der MfG-Award als fairster Designwettbewerbe für Printmedien, weil er als nicht-kommerzieller Award vergleichsweise niedrige Teilnahmegebühren erhebt und auf Zusatzzahlungen für Gewinner verzichtet. „Damit ist die Teilnahme und die Aussicht auf Erfolg keine Frage des Geldes, sondern sie wird allein getragen durch Motivation und Leistung der Teilnehmer“, kommentiert Bettina Knape, Pressesprecherin des bvdm, die Attraktivität des MfG-Awards. Auf Wunsch wird die Bewertung der Jury zur Verfügung gestellt, Arbeiten der Juroren sind von der Teilnahme grundsätzlich ausgeschlossen.

Die fünf Kategorien des MfG-Awards lassen Gedrucktes in seiner kompletten Bandbreite zu – von Geschäftspapieren über Gebrauchsanweisungen bis zu Jahresberichten, von Einzelanfertigungen bis zur Massenauflage. Teilnahmeberechtigt sind Designer, ihre Auftraggeber oder Druckereien und Veredler. Für Studierende und Auszubildende, die nur 25 Euro pro Einreichung zahlen, gibt es mit ‚Debütanten‘ eine eigene, spannende Kategorie. Alle Werke, die die Expertenjury auf die Shortlist wählt, werden auf der Website des MfG-Awards gezeigt.

Bild: Die Jury des MfG-Award 2014

Dass eine gute Platzierung beim nicht-kommerziellen MfG-Award Rückschlüsse auf Preise bei anderen Designwettbewerben gibt, zeigen zahlreiche Arbeiten. Gemäß der berühmten Liedzeile „If you can make it here you can make it anywhere“ nachfolgend einige Beispiele aus dem zurückliegenden Jahr:

Das beim MfG-Award 2013 in der Kategorie „Emotion“ mit dem ersten Preis ausgezeichnete Buch „The All Day Everyday Project“ konnte im Anschluss auch Gewinner beim German Design Award 2014 werden. Eine weitere Einreichung für diese Kategorie, der Geschäftsbericht des Unternehmens Gildemeister, landete zunächst auf der Shortlist des MfG-Award – und erhielt dann eine Bronze-Auszeichnung beim DDC-Wettbewerb „Gute Gestaltung 14“.

Auch bei der Bewertung des gestalterischen Nachwuchses lag unsere Jury offensichtlich richtig. Das „Manifest zum Wertschätzen“ des Studenten Raphael Schifferdecker, bereits beim MfG-Award 2012 mit dem ersten Preis in der Kategorie „Debütanten“ ausgezeichnet, zählt zu den Gewinnern des German Design Award 2014. Heike Hansen, dritte Preisträgerin beim MfG-Award 2013, erhielt für ihre Arbeit „Time Capsules“ Silber beim DDC-Wettbewerb „Gute Gestaltung 14“. Jeweils über Bronze beim DDC-Wettbewerb konnten sich Sara Ellinger („Follow the white rabbit“, Shortlist MfG-Award) und Katrin Brüggemann („Alefbet“, 2. Preis MfG-Award) freuen. Die Arbeit von Katrin Brüggemann wurde auch im Fachmagazin PAGE, Ausgabe März 2014, vorgestellt.

Der MfG-Award befindet sich in seiner Beurteilungskompetenz offensichtlich auf Augenhöhe mit kommerziellen Designwettbewerben. Ein großer Unterschied ist jedoch, dass beim MfG-Award über die günstigen Teilnahmegebühren hinaus (25 Euro für Studenten, max. 175 Euro für Profis) keinerlei Zusatzkosten erhoben werden. Zum Vergleich: Gewinner zahlen beim German Design Award oder beim DDC-Wettbewerb einen vierstelligen Betrag, ebenso bei den Wettbewerben red dot communication design oder iF communication design award. Diese Investitionen sind nicht für jedes Gestaltungsbüro, deren beauftragende Unternehmen oder Druckereibetriebe zu schultern, zumal mittlerweile zahlreiche kommerzielle Awards um die Gunst der Teilnehmer buhlen – was in der Branche regelmäßig die Frage nach dem Sinn dieser vielen Wettbewerbe aufwirft. Mit über zwanzig Jahren Erfahrung bleibt der MfG-Award die nicht-kommerzielle Alternative, wobei die Jury vergleichbar strenge Bewertungsmaßstäbe anlegt (wie die oben genannten Beispiele beweisen).

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Am 10. Oktober 2013 wurden auf der Frankfurter Buchmesse die Preise des MfG-Award 2013 verliehen. In seinem Grußwort verwies Rolf Schwarz, Präsident des Bundesverbandes für Druck und Medien, auf die Bedeutung des Designwettbewerbs, der bereits seit 22 Jahren ausgeschrieben wird und sich als Leistungsschau der Branche fest etabliert hat. Weiterlesen …

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Der MfG-Award betont die Stärken von Print
Es geht um das Zusammenspiel von Idee, Design, Produktion und Nutzen –
auch in der neuen Kategorie „Individualität“. Weiterlesen …

Der MfG-Award 2013 startet ab sofort mit erweiterten Einsendekategorien. Bis zum 16. August 2013 können Designer, Druckspezialisten und ihre Auftraggeber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Nachwuchsdesigner und Auszubildende ihre besten Arbeiten einreichen. Weiterlesen …

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Am 17. Oktober 2012 wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Museum Wiesbaden die Preise des diesjährigen MfG-Award verliehen. Als Sprecher der Jury und Moderator des Abends hob Thilo von Debschitz nochmals hervor: „Dieser Relaunch im 21. Jahr des Wettbewerbs war ein großartiger Erfolg, denn mit 233 Einsendungen wurden alle bisherigen Teilnehmerzahlen beim MfG-Award übertroffen. Auch in der öffentlichen Berichterstattung nimmt der Wettbewerb wieder eine bedeutendere Rolle ein. Damit ist die Erneuerung des traditionsreichen Wettbewerbs in beeindruckender Form geglückt.“ Auch waren noch nie so viele Gäste zu einer Preisverleihung des MfG-Award erschienen, so dass Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm, erfreut feststellte: „Wir sind mit dem Wettbewerb auf dem richtigen Weg. Diese hohe Resonanz ist Gattungsmarketing für Drucksachen im besten Sinne!“. Weiterlesen …

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„Der MfG-Award ist tot, es lebe der MfG-Award!“ Auf diese Formel lässt sich die geglückte Neuausrichtung eines der ältesten nicht-kommerziellen Designwettbewerbe im deutschsprachigen Raum zusammenfassen. Sein Relaunch hat zu einer Beteiligung geführt, wie sie in zwanzig Wettbewerbsjahren vorher noch nie erreicht werden konnte: Insgesamt 230 Einsendungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten die vier neuen Kategorien Emotion (84), Raffinesse (75), Vereinfachung (18), Umweltbewusstsein (11) sowie die beibehaltene Kategorie für Debütanten (42) zu verzeichnen.
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Die Teilnahme am 21. MfG-Award ist ab sofort möglich. Designer, Druckspezialisten und ihre Auftraggeber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aufgerufen, ihre besten Arbeiten beim jährlichen Designwettbewerb des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) einzusenden.

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Die durch die Jury des „MfG-Award 2011“ ausgezeichneten Nachwuchsgestalter Katharina Weid, Maria Piwzajew und André Konrad wurden auch von der Jury des „Corporate Design Prize 2011“ auf die Shortlist gewählt. Wir freuen uns darüber, dass beide Jurys unabhängig voneinander die Qualität der eingereichten Arbeiten positiv bewertet haben, und gratulieren den Studenten zur doppelten Anerkennung!