Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Heidelberger Print Media Academy wurden am 8. Dezember 2011 die Preise des MfG-Award verliehen. Damit zeichnete der Wettbewerb zum zwanzigsten Mal die besten Arbeiten des Jahres in den Kategorien „Geschäftspapiere“, „Formulare“ und „Druckerei-Eigenwerbung“ aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus:
Der 1. Preis in der Kategorie „Geschäftspapiere“ ging an Fliegende Teilchen, Berlin (Kunde: Siebenhundertzwanziggrad Themenbuchverlag). Über einen 2. Preis freuten sich Klein und Neumann KommunikationsDesign, Iserlohn (Kunde: Müllerdruck), sowie die designgruppe koop, Nesselwang (eigene Ausstattung). Ein 3. Preis wurde jeweils an die Münchner Agenturen von Sacher und Illing (Kunde: Tiedtke Menzel) sowie vonzweidesign (Kunde: Ulrike Wortberg) vergeben.
In der Kategorie „Formulare“ vergab die Jury in diesem Jahr keinen 1. Preis. Mit jeweils einem zweiten Preis in der Kategorie „Formulare“ wurden marekslipek, Mannheim (Kunde: Carl-Bosch-Schule, Heidelberg), sowie die designgruppe koop (Kunde: PSD-Bank) bedacht. Der dritte Preis wurde an cyclos design, Münster (Kunde: CONSAL Vertrieb Landesdirektionen), verliehen.
In der Kategorie „Eigenwerbung von Druckereien“ wurde die Druckerei Gallery Print, Berlin, mit dem 1. Preis für ihre Imagebroschüre ausgezeichnet. EIGA Design, Hamburg, erhielt sowohl einen 2. Preis für die Broschüre „Play“ als auch einen 3. Preis für ein Druckerei-Eventmailing; in beiden Fällen profitierte die Mediadruckwerk Gruppe, Hamburg, von der gelungenen Kommunikation. Ein weiterer 3. Preis wurde Klein und Neumann KommunikationsDesign übergeben, wie im Bereich der Geschäftspapiere hieß auch hier der Auftraggeber Müllerdruck.
Im Nachwuchswettbewerb entschied sich die Jury, dem Studenten André Konrad für die Geschäftsausstattung der ISMAR 2011 den mit 500 Euro dotierten Förderpreis zu überreichen; die Arbeit wurde durch den Preisträger, der an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel studiert, persönlich vorgestellt. Eine Anerkennung erhielten Katharina Weid und Maria Piwzajew von der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim für die Kommunikationsmedien zu „Kindex – gegen Kinderprostitution“.
Weitere Informationen zu sämtlichen Finalisten sind unter www.mfg-award.de/shortlist zu finden.
Eine Fotogalerie und Videoausschnitte der Preisverleihung stehen unter www.mfg-award.de/presse zur Verfügung.
Thilo von Debschitz, Designer und diesjähriger Juryvorsitzender, führte durch die Veranstaltung und präsentierte jede einzelne Arbeit der Shortlist mit einer kurzen Erläuterung. Da der MfG-Award in diesem Jahr sein 20. Jubiläum beging, blickte Jean Jacques Schaffner, Designer aus Basel und Jurymitglied, noch einmal auf die vergangenen zwei Dekaden zurück; in seinem kurzweiligen Vortrag beantwortete er die Frage „Wie gewinne ich beim MfG-Award?“. Alessio Leonardi, Designer aus Berlin, holte in seinem Referat mit dem Titel „Wer braucht heute noch Briefbögen?“ weit aus und nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Geschichte der Korrespondenz – von der sumerischen Keilschrift bis in unsere Gegenwart.
Im Anschluss an die offizielle Preisverleihung bestand für die zahlreich erschienenen Gäste die Möglichkeit, in den Räumen der Print Media Academy nicht nur die aktuellen Shortlist-Arbeiten, sondern in einer umfangreichen Jubiläumsausstellung auch sämtliche Gewinnerarbeiten der vergangenen zwanzig Jahre in Augenschein zu nehmen.
Einsendungen für den 21. MfG-Award werden ab dem Frühjahr 2012 entgegengenommen. Nach einer kurzen Nachricht unter www.mfg-award.de/teilnahme wird man verständigt, sobald die Ausschreibungsfrist beginnt.
Mit dem MfG-Award zeichnet der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die besten Geschäftspapiere aus. In zwei weiteren Kategorien bewertet die Jury außerdem Formulare (Print/Online) sowie Druckerei-Eigenwerbung. An diesem nicht-kommerziellen Wettbewerb sind Designer und ihre Auftraggeber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilnahmeberechtigt. Der Wettbewerb wird seit 1992 in jährlicher Folge veranstaltet.
Fotogalerie der Preisverleihung zum MfG-Award 2011, Print Media Academy, Heidelberg

Adriana M. Nuneva, Senior Vice President Global Marketing & Communications der Heidelberger Druckmaschinen AG und Gastgeberin in der Print Media Academy, hieß die Besucher in Heidelberg willkommen.

Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Druck und Medien (bvdm), begrüßte die Gäste im Namen des Veranstalters.

Thilo von Debschitz, Geschäftsführer der Designagentur Q in Wiesbaden und Jurypräsident des MfG-Award 2011, führte als Moderator durch den Abend und gab Erläuterungen zu sämtlichen Shortlist-Arbeiten.

Jean Jacques Schaffner, Designer aus Basel und Jurymitglied des MfG-Award, blickte auf 20 Wettbewerbsjahre zurück und stellte die Frage „Wie gewinnt man beim MfG-Award?“.

Alessio Leonardi, Designer aus Berlin, beschäftigte sich in seinem Vortrag „Wer braucht heute noch Briefbogen?“ mit der Kulturgeschichte der Korrespondenz.

Klein und Neumann KommunikationsDesign, Iserlohn, 3. Preis in der Kategorie „Eigenwerbung von Druckereien“

designgruppe koop, Nesselwang, 2. Preis in der Kategorie „Formulare“ und 2. Preis in der Kategorie „Geschäftspapiere (Profis)“

Katharina Weid und Maria Piwzajew, Pforzheim, Anerkennung in der Kategorie „Geschäftspapiere (Nachwuchs)“

André Konrad, Student an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel, bei der Präsentation seiner Gewinnerarbeit

Klein und Neumann KommunikationsDesign, Iserlohn, 2. Preis in der Kategorie „Geschäftspapiere (Profis)“

Verständigten sich vorzugsweise auf Italienisch: die Referenten Alessio Leonardi (links) und Jean Jacques Schaffner
Bilder einer Ausstellung: Die Veranstaltungsgäste sichten die Gewinnerarbeiten aus zwanzig Jahren MfG-Award, die von Stephanie Podobinski, Designerin und Jurymitglied des MfG-Award aus Köln, und Dr. Nora Lauterbach, Bundesverband Druck und Medien, zusammengestellt wurden.














