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MfG-Award: Feuertaufe für weitere Auszeichnungen

Dass eine gute Platzierung beim nicht-kommerziellen MfG-Award Rückschlüsse auf Preise bei anderen Designwettbewerben gibt, zeigen zahlreiche Arbeiten. Gemäß der berühmten Liedzeile „If you can make it here you can make it anywhere“ nachfolgend einige Beispiele aus dem zurückliegenden Jahr:

Das beim MfG-Award 2013 in der Kategorie „Emotion“ mit dem ersten Preis ausgezeichnete Buch „The All Day Everyday Project“ konnte im Anschluss auch Gewinner beim German Design Award 2014 werden. Eine weitere Einreichung für diese Kategorie, der Geschäftsbericht des Unternehmens Gildemeister, landete zunächst auf der Shortlist des MfG-Award – und erhielt dann eine Bronze-Auszeichnung beim DDC-Wettbewerb „Gute Gestaltung 14“.

Auch bei der Bewertung des gestalterischen Nachwuchses lag unsere Jury offensichtlich richtig. Das „Manifest zum Wertschätzen“ des Studenten Raphael Schifferdecker, bereits beim MfG-Award 2012 mit dem ersten Preis in der Kategorie „Debütanten“ ausgezeichnet, zählt zu den Gewinnern des German Design Award 2014. Heike Hansen, dritte Preisträgerin beim MfG-Award 2013, erhielt für ihre Arbeit „Time Capsules“ Silber beim DDC-Wettbewerb „Gute Gestaltung 14“. Jeweils über Bronze beim DDC-Wettbewerb konnten sich Sara Ellinger („Follow the white rabbit“, Shortlist MfG-Award) und Katrin Brüggemann („Alefbet“, 2. Preis MfG-Award) freuen. Die Arbeit von Katrin Brüggemann wurde auch im Fachmagazin PAGE, Ausgabe März 2014, vorgestellt.

Der MfG-Award befindet sich in seiner Beurteilungskompetenz offensichtlich auf Augenhöhe mit kommerziellen Designwettbewerben. Ein großer Unterschied ist jedoch, dass beim MfG-Award über die günstigen Teilnahmegebühren hinaus (25 Euro für Studenten, max. 175 Euro für Profis) keinerlei Zusatzkosten erhoben werden. Zum Vergleich: Gewinner zahlen beim German Design Award oder beim DDC-Wettbewerb einen vierstelligen Betrag, ebenso bei den Wettbewerben red dot communication design oder iF communication design award. Diese Investitionen sind nicht für jedes Gestaltungsbüro, deren beauftragende Unternehmen oder Druckereibetriebe zu schultern, zumal mittlerweile zahlreiche kommerzielle Awards um die Gunst der Teilnehmer buhlen – was in der Branche regelmäßig die Frage nach dem Sinn dieser vielen Wettbewerbe aufwirft. Mit über zwanzig Jahren Erfahrung bleibt der MfG-Award die nicht-kommerzielle Alternative, wobei die Jury vergleichbar strenge Bewertungsmaßstäbe anlegt (wie die oben genannten Beispiele beweisen).