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MfG-Award 2012 – die Jury hat entschieden!

„Der MfG-Award ist tot, es lebe der MfG-Award!“ Auf diese Formel lässt sich die geglückte Neuausrichtung eines der ältesten nicht-kommerziellen Designwettbewerbe im deutschsprachigen Raum zusammenfassen. Sein Relaunch hat zu einer Beteiligung geführt, wie sie in zwanzig Wettbewerbsjahren vorher noch nie erreicht werden konnte: Insgesamt 230 Einsendungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten die vier neuen Kategorien Emotion (84), Raffinesse (75), Vereinfachung (18), Umweltbewusstsein (11) sowie die beibehaltene Kategorie für Debütanten (42) zu verzeichnen.

Die Jurysitzung fand am 22. August 2012 statt, an diesem Tag wurden die besten Wettbewerbsarbeiten des Jahres 2012 ausgewählt. 35 Einsendungen erreichten die Shortlist, 19 davon werden mit einem Preis ausgezeichnet. „Besonders hervorzuheben ist die hohe Qualität beim Designnachwuchs, die sich in acht Preisvergaben an Debütanten widerspiegelt“, stellt Stephanie Podobinski, diesjährige Juryvorsitzende, erfreut fest. Dennoch urteilte die Jury durchaus streng, wie die vergleichsweise niedrige Preisträgerquote von 8,2 % beweist. Dr. Nora Lauterbach vom ausrichtenden Bundesverband für Druck und Medien (bvdm) hebt noch einen wichtigen Aspekt des MfG-Award hervor: „Trotz aller Veränderungen bleibt es dabei: Anders als bei den kommerziellen Wettbewerben werden unsere Finalisten nicht mit hohen Publikationsgebühren bestraft, sondern mit ihren Arbeiten ohne Zusatzkosten im Internet und in einer Preisträgerbroschüre präsentiert.“ Unter www.mfg-award.de kann man sich ab sofort ein eigenes Bild von der Shortlist machen, dort finden sich alle wichtigen Informationen zu den Einsendungen und ihren Beteiligten.

Zur aktuellen Jury zählen neben sieben bekannten Persönlichkeiten aus Designpraxis und -lehre Stephanie Podobinski (Rufaufbau, Köln), Thilo von Debschitz (Q, Wiesbaden), Prof. Armin Lindauer (Hochschule Mannheim), Prof. Ivica Maksimovic (Hochschule Saarbrücken), Jean Jacques Schaffner (Schaffner & Conzelmann AG, Basel), Jörg Waldschütz (Hochschule RheinMain), Juli Gudehus (Berlin) auch Bettina Schulz (Chefredakteurin novum – world of graphic design, München) sowie die Produktionsexperten Jens Wahren (Geschäftsführer RIECO Orgaform, Altenburg) und Detlef Westenberger (Geschäftsführer KOMMINFORM GmbH, Kriftel).

Die Bekanntgabe der Preisträger findet im Rahmen einer Festveranstaltung am Mittwoch, dem 17. Oktober 2012, um 18 Uhr im Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden statt. Der Eintritt ist frei. Andreas Koop hält einen Impulsvortrag mit dem vielversprechenden Titel „Das tragbare Loch / Über Nachhaltigkeit und Absurdität“; Koop ist Designer, Autor und Inhaber der designgruppe koop aus Rückholz im Allgäu. Außerdem stellen Regina und Olaf Jäger (jäger & jäger, Überlingen) ihre in diesem Jahr mit einem MfG-Award ausgezeichnete Arbeit vor. Als Sprecher der Jury wird Thilo von Debschitz sämtliche Arbeiten der Shortlist präsentieren und gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer des bvdm, Dr. Paul Albert Deimel, die Gewinner zur Preisverleihung auf die Bühne bitten. (bvdm)